GRÜNES HAMBURG
Hamburg ist nicht nur eine Stadt des Hafens, der Schiffe und der historischen Speicherstadt, sondern auch eine der grünsten Großstädte Deutschlands. Weitläufige Parks, idyllische Wasserwege, alte Baumbestände und zahlreiche Grünanlagen prägen das Stadtbild. Zwischen urbanem Leben und Natur findet man hier immer wieder Orte der Ruhe und Erholung.
Besonders beeindruckend ist die Außenalster, die mit ihren grünen Uferwegen, Wiesen und alten Bäumen zu Spaziergängen, Radtouren und Wassersport einlädt. Auch der weitläufige Stadtpark im Norden Hamburgs ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Seine großen Wiesenflächen, der Stadtparksee und die zahlreichen Spazierwege machen ihn zu einer grünen Oase mitten in der Stadt.
Daliengarten
Der Dahliengarten Hamburg ist ein ganz besonderer Ort für Blumenliebhaber und gehört zu den farbenprächtigen Gartenschätzen der Hansestadt. Mitten im Volkspark Altona gelegen, verwandelt sich die Anlage jedes Jahr in ein beeindruckendes Blütenmeer.
Auf einer großen Gartenfläche wachsen hier Tausende Dahlien in den unterschiedlichsten Formen, Größen und Farben. Von zarten Pastelltönen über leuchtendes Gelb und kräftiges Rot bis hin zu tiefem Violett reicht die Vielfalt. Manche Blüten sind klein und filigran, andere beeindrucken durch ihre üppigen, kunstvoll geformten Blütenblätter.
Was viele Besucher nicht wissen: Die ersten Dahlien wurden bereits 1920 im Altonaer Volkspark angepflanzt. Seit 1932 befindet sich der Garten an seinem heutigen Standort. Damit gilt er als Europas ältester noch bestehender Dahliengarten. Seit 2002 steht er unter Denkmalschutz.
Eine besondere Tradition sind die nach bekannten Persönlichkeiten benannten Dahlien. So gibt es beispielsweise Sorten, die an Loki Schmidt, Heidi Kabel, Uwe Seeler oder Jan Fedder erinnern.
Botanischer Garten
Der Loki-Schmidt-Garten, vielen Hamburgern noch als Botanischer Garten bekannt, ist eine der schönsten grünen Oasen der Hansestadt. Er liegt in Hamburg-Klein Flottbek beziehungsweise Osdorf und bietet seinen Besuchern eine faszinierende Reise durch die Pflanzenwelt verschiedener Kontinente.
Auf einer Fläche von rund 24 Hektar können Besucher Pflanzen aus den unterschiedlichsten Klimazonen und Landschaften entdecken. Von heimischen Blumen und alten Bäumen über mediterrane Gewächse bis hin zu exotischen Pflanzen aus tropischen Regionen gibt es viel zu sehen. Dabei ist der Garten nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch ein wichtiger Standort für botanische Forschung und Umweltbildung.
Boberger Niderung
Die Boberger Niederung gehört zu den außergewöhnlichsten Naturlandschaften Hamburgs. Im Südosten der Stadt, im Bezirk Bergedorf, befindet sich ein Naturparadies, das man in einer Großstadt kaum vermuten würde. Weite Sanddünen, blühende Heideflächen, Feuchtwiesen, Moore und kleine Gewässer prägen diese abwechslungsreiche Landschaft.
Besonders beeindruckend sind die Boberger Dünen. Sie gehören zu den letzten natürlichen Binnendünen Hamburgs und erinnern mit ihren hellen Sandflächen und der typischen Vegetation fast an eine kleine Wüstenlandschaft. Entstanden sind sie nach der letzten Eiszeit, als Wind große Mengen Sand zu Dünen auftürmte.
Die Landschaft ist heute ein Naturschutzgebiet und bietet zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen wichtigen Lebensraum.
Grünes Rissen
Das Besondere an Rissen ist, dass hier Wald, Heide, Moor, Wiesen und Elblandschaft unmittelbar aufeinandertreffen. Der Stadtteil ist deshalb deutlich ländlicher geprägt als viele andere Hamburger Stadtteile.
Besonders wichtig ist der Klövensteen. Der große Forst erstreckt sich westlich und nördlich von Rissen und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet zum Wandern, Radfahren und Spazierengehen. Zum Gebiet gehören auch das Wildgehege und das Naturschutzgebiet Schnaakenmoor. Die Stadt Hamburg beschreibt den Klövensteen als wichtigen Bestandteil der Landschaftsachse, die bis weit in den Hamburger Westen reicht.
Elbwanderweg
Der Hamburger Elbwanderweg gehört zu den schönsten Wanderstrecken Norddeutschlands. Er verbindet auf einzigartige Weise die maritime Atmosphäre des Hamburger Hafens mit idyllischen Elbstränden, grünen Parklandschaften, kleinen Fischerdörfern und beeindruckenden Ausblicken auf die Elbe.
Auf dem Weg erlebt man Hamburg von einer ganz anderen Seite. Riesige Containerschiffe und elegante Kreuzfahrtschiffe ziehen auf dem Strom vorbei, während am Ufer Spaziergänger, Radfahrer und Erholungssuchende unterwegs sind. Immer wieder öffnen sich wunderschöne Ausblicke auf das Wasser und die gegenüberliegenden Elbufer.
Der Wanderweg verläuft entlang des nördlichen Elbufers und führt vom Hafenbereich bis weit in den Hamburger Westen. Besonders reizvoll ist die Mischung aus Großstadt, Natur und maritimem Leben.
Der Elbwanderweg lässt sich in unterschiedliche Etappen aufteilen. Die Hamburger Stadtinformation beschreibt die Strecke von Wedel über Blankenese und Övelgönne bis zu den Landungsbrücken mit ungefähr 23 Kilometern und einer Gehzeit von 5 bis 5,5 Stunden. Der Abschnitt vom Fischmarkt bis zur westlichen Stadtgrenze wird auch mit etwa 16 Kilometern angegeben.




















































































